Unser kostenloser Stellenbemessungsrechner vergleicht die Personalausstattung einer Kommune mit einer wachsenden Eichstichprobe realer Stellenpläne. Je breiter und vielfältiger diese Stichprobe wird, desto belastbarer werden die Benchmarkwerte für jede einzelne Kommune. Im April 2026 haben wir die Datenbasis erneut erweitert – auf jetzt 115 Stellenpläne aus 51 Kommunen aller fünf Kommunentypen.
Was sich konkret geändert hat
Im aktuellen Update haben wir vier Kommunen mit neuen oder deutlich verfeinerten Stellenplandaten in die Eichstichprobe aufgenommen. Für die Gemeinde Petersberg (Hessen) lagen bisher nur die Stellen des Eigenbetriebs Wasserversorgung vor. Jetzt sind für die Haushaltsjahre 2024, 2025 und 2026 die vollständigen Kernhaushalte eingelesen – inklusive Zentraler Verwaltung, Finanzen, Ordnung, Kita-Betreuung, Bauhof und weiterer Aufgabenbereiche. Aus vormals 3 Stellen pro Jahr werden damit über 150 bzw. 141 belastbare Stellenwerte mit fachlicher Zuordnung.
Neu in der Stichprobe ist die Gemeinde Schermbeck (Nordrhein-Westfalen) mit einem Stellenplan 2026, der unter anderem Schulträgeraufgaben, Soziales, Bauen, Abwasser und Wirtschaftsförderung umfasst. Ebenfalls neu hinzugekommen ist ein Stellenplan des Landkreises Osterholz (Niedersachsen) für 2025, in dem die Eigenbetriebe Kreisabfallwirtschaft und Kreiskrankenhaus abgebildet sind – ein für Landkreisvergleiche wichtiger Sonderblock.
Die Eichstichprobe im Überblick
Der Stellenbemessungsrechner unterscheidet fünf Kommunentypen, weil sich Aufgabenprofile und Personalstrukturen zwischen Einheitsgemeinden, Gemeindeverbänden, Landkreisen, kreisfreien Städten und großen selbstständigen Städten erheblich unterscheiden. Die aktuelle Verteilung sieht wie folgt aus:
| Kommunentyp | Stellenpläne (n) | Kommunen |
|---|---|---|
| Kreisangehörige Einheitsgemeinde | 50 | 28 |
| Gemeindeverband / Samtgemeinde | 20 | 8 |
| Landkreis / Region | 29 | 6 |
| Kreisfreie Stadt | 8 | 5 |
| Große selbstständige Stadt | 8 | 4 |
| Gesamt | 115 | 51 |
Ein einzelner Stellenplan einer Kommune in einem bestimmten Haushaltsjahr zählt als ein Datenpunkt (n = 1). Viele Kommunen sind mit mehreren Jahren vertreten, was zusätzlich Zeitreihenvergleiche innerhalb derselben Verwaltung ermöglicht.
Warum Breite und Tiefe der Stichprobe zählen
Nicht jeder Stellenplan liefert sofort eine vollständige Aufschlüsselung auf alle 15 Aufgabenbereiche. Manche Kommunen veröffentlichen nur Gesamtstellenzahlen ohne fachliche Zuordnung. Andere Stellenpläne decken nur Teilbereiche wie Eigenbetriebe oder einzelne Fachbereiche ab. Unser Ansatz: Auch solche Fälle werden aufgenommen, solange der Gesamtwert belastbar ist. Die Kategorien, für die keine fachliche Zuordnung vorliegt, werden auf null gesetzt – nicht als „kein Personal vorhanden“, sondern als „keine belastbare Zuordnung verfügbar“. Sobald bessere Daten vorliegen, werden die Nullwerte durch echte Kategoriewerte ersetzt, wie im aktuellen Update bei Petersberg geschehen.
Dieses Vorgehen hat einen klaren Vorteil: Die Stichprobe wächst schneller, Gesamtvergleiche werden belastbarer, und die fachliche Tiefe verbessert sich schrittweise mit jeder neuen Datenlieferung.
Wie Sie die neuen Daten nutzen können
Der Stellenbemessungsrechner steht Ihnen kostenlos nach der Registrierung im Portal zur Verfügung. Geben Sie die Einwohnerzahl und Gesamt-VZÄ Ihrer Kommune ein, wählen Sie den passenden Kommunentyp, und Sie erhalten innerhalb von Sekunden eine Einschätzung Ihrer Personalausstattung im Vergleich zur Eichstichprobe – aufgeschlüsselt nach Aufgabenbereichen und mit Ampelbewertung.
Wenn Sie eigene Stellenplandaten beisteuern möchten oder Fragen zur Methodik haben, sprechen Sie uns gerne an. Jede weitere Kommune macht die Stichprobe aussagekräftiger – für alle Beteiligten.



